Beschreibung Phormictopus

 
Material und Methoden
Erläuterungen zu den Abkürzungen
 
auratus Opitz & Bertani, 2005 - Kuba
 
Männchen:
 
Bulbus: mit recht langer, schlanker Bulbusspitze. Der Subapikalkiel ist deutlich gesägt der prolaterale Innenkiel dagegen unbezahnt und glatt.
 
Bulbus rl
 
Bulbus pl
 
 
Tibiapophyse: Apophyse rl im letzten Drittel ventrolateral abgewinkelt, nicht spitz sondern eher massig stumpf endend. Die prolaterale Apophyse ist fingerförmig und gerade. Der Met kommt beim Einknicken sehr deutlich auf der rl Apophyse zum liegen.
 
Tibiaapophyse rl
 
Tibiaapophyse pl
 
 

Tastertibia: mit starker Protuberanz rl

 
 
Metatarsalskopula: Bein IV 21%; Bein III 53%;
 
 
Stridulationsorgan: Taster - Cox mit einem Feld kleinerer Borsten, Troc mit fast über das ganze Glied verteilten, sehr langen und kräftigen Stridulanten, BI - Cox unterhalb der diagonalen Sutur mit einem sich zur Basis hin verbreiternden Feld von kleinen Stridulationsborsten, Troc mit sehr großen kräftigen Stridulanten.
 
Stridulationsorgan Palpen
 
Stridulationsorgan B I
 
 
Labiosternale Sutur:
 
 
 
Bestachelung: Bein IV - ven Met mit starker rl Dornenreihe, oft 2 Stacheln nebeneinander, dor Met IV & III mit 2 ap Dornen
 
 
Augenhügel und Augenstellung: VSA, VMA und HMA haben in etwa die gleiche Größe, wenn man davon absieht, daß die Augen z.T. oval sind und der größte Durch-messer angenommen wird. HSA am größten. Die HMA liegen sehr nahe an den HSA, ohne diese jedoch zu berühren.
 
 
 
Färbung: deutlich goldfarben auf Carapax und Femora, ansonsten braun, mit rostroter Behaarung am Abdomen
 
male
 
 
Weibchen:
 
Spermathek: kegelförmig, mit nach pl geneigtem Köpfchen. Prolateral ebenfalls mit von der Basis bis zur Hälfte gehender Verbreiterung, die dann in einen sich verjüngenden Hals übergeht, welcher in einem runden Köpfchen endet.
 
 
 
 

Metatarsalskopula: Bein IV 13%; Bein III 46%

 
 
Sternum:
 
 
 
Labiosternale Sutur:
 
 
 
Augenhügel und Augenstellung: wie beim Männchen
 
 
 
Bestachelung: rl mit einer Reihe von Stacheln an Metatarsus IV v rl, aber auch mit einer Reihe aus weniger Stacheln pl.
 
 
Stridulationsorgan: wie beim Männchen
 
Stridulationsorgan Palpen
 
Stridulationsorgan B I
 
 
Färbung: wie beim Männchen, Goldglanz meist nicht ganz so prachtvoll
 
female
 
 
Diagnose: Ist im männlichen Geschlecht sehr gut durch die auffällig geformte retrolaterale Tibiaapophyse von allen anderen Arten zu unterscheiden, ebenso durch die Färbung. Im weiblichen Geschlecht läßt sich die Art gut an der Spermathek erkennen.
 
zurück